Brain Gym
Kreativität und Logik kombinieren.
BrainGym ist eine Methode aus der Pädagogischen Kinesiologie. Diese entwickelte sich als eigenständiger
Zweig der Angewandten Kinesiologie ab 1984 in Dänemark. Allgemein als Educational Kinesiology wird dies
in Deutschland auch als Edu-Kinestetik bezeichnet. Die Grundlage dieser Methode ist das amerikanische
One-Brain-System, entwickelt von Gordon Stokes. Die Leitlinie dieses Systems ist die Bewegung - wie es
1984 Paul Dennison formulierte: Bewegung ist das Tor zum Lernen. Es geht um die Nutzung der
Gesamtkapazität des Gehirns, genauer gesagt um die uneingeschränkte Kommunikation der linken
(Logik-) Gehirnhälfte mit der rechten (der kreativen) Gehirnhälfte. Emotionaler Streß
(z.B. durch negative Erfahrungen in vergleichbarer Situation) verhindert den freien Energiefluß.
In kinesiologischen Sitzungen wird dieser Streß aufgelöst und die Energie kann wieder frei
fließen. BrainGym-Übungen bieten hier eine breite Palette von Streßlösungstechniken an, denn
damit Lernen gelingen kann, müssen die motorischen und neurologischen Grundlagen für das
Lernen gegeben sein. Brain-Gym-Übungen sind aus der Pädagogischen Kinesiologie
der wohl am meisten praktizierte Teil. In den skandinavischen Ländern sind sie in den
Kindergärten und Grundschulen bereits ein fester Bestandteil des Tagesprogramms.
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